Anwendung
von Chlordioxid-Aufbereitungsanlagen im Trinkwasserbereich, der
Flaschendesinfektion und Kraftwerkswasser
Im Trinkwasserbereich, bei der Aufbereitung von Kraftwerkswasser
oder in den CIP-Anlagen der Ernährungsindustrie (z.B. Flaschenreinigung)
muss ein Desinfektionsmittel folgende Anforderungen erfüllen:
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einfache Herstellung |
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sichere Überwachung
und Kontrolle der Konzentration. |
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sichere automatische
Nachdosierung. |
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breites Wirkungsspektrum
(Bakterien, Hefen, Sporen, Viren) |
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gute Ausspülbarkeit |
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geringe Umweltbelastung |
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Kosteneinsparung |
Beim Einsatz in Wasserwerken oder in Kraftwerken
ist außerdem der Schutz von Rohrnetzen wichtig. Das erfordert
vom Desinfektionsmittel
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langzeitstabile
Desinfektionswirkung |
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geringe Korrosivität
gegenüber Metallen |
Chlordioxid lässt sich aus chemischen
und physikalischen Gründen nicht lagern. Daher ist seine Herstellung
direkt vorort (z.B. in den Wasserwerken oder Kraftwerken) notwendig.
Die Grundfos Alldos Aufbereitungsanlagen arbeiten dazu entweder nach dem
Salzsäure-/Natriumchlorit Verfahren (Oxiperm 166) oder stellen
das Entkeimungsmittel aus Natriumchlorit und Chlor her (Oxiperm 164).
Die Vorteile einer Desinfektion mit Chlordioxid sind vielfältig: Gerade beim Trinkwasser, auf das jeder
Mensch angewiesen ist, liegt es nahe, einen gesundheitlich möglichst
unbedenklichen Stoff zu verwenden:
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Chlordioxid
unterdrückt nicht nur die Bildung der leichtflüchtigen
Haloforme, sondern vermindert darüber hinaus die Entstehung
schwer- oder nichtflüchtiger organischer Halogenverbindungen
beträchtlich.
Vor allem die leichtflüchtigen Haloforme wie Trichlormethan
(Chloroform), aber auch Dichlorbrommethan, Chlordibrommethan
und Bromoform, stehen im Verdacht, für die Gesundheit
schädlich, z.T. sogar krebserregend, zu sein. |
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Im Gegensatz
zum Chlor bildet Chlordioxid keine den Geschmack und Geruch
beeinträchtigenden Chlorphenole, es reagiert weder mit
Ammonium- noch Aminoverbindungen. |
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Chlordioxid
wird in geringeren Anwendungskonzentrationen als Chlor benötigt;
es desinfiziert dabei schneller und wirkt wegen seiner großen
Beständigkeit im Wasser auch in ausgedehnten Rohrnetzen
zuverlässig bis in die Endstränge. |
Die Desinfektionswirkung anorganischer
Stoffe wie Chlordioxid hängt von ihrem Redoxpotential ab. Ein
hohes Redoxpotential ist entscheidend für eine effektive Entkeimung.
Chlordioxid wird auf Grund seines hohen Redoxpotentials in der oxidativen
Aufbereitung von Wasser, zur Desodorierung, Algen- und Schleimbekämpfung,
CSB/BSB Reduzierung und zur AOX Reduzierung eingesetzt:
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Das hochreaktive
Chlordioxid hat im Vergleich zu Chlor eine 100 bis 250 %ige
größere Oxidationskapazität |
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Oxidative Zerstörung
von Chloraminen, keine Augenreizung, kein Hallenbadgeruch,
angenehmes Raumklima (Chloramine führen zu starken Reizungen
der Schleimhäute, namentlich der Augenschleimhäute) |
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Keine Reaktion
mit Ammoniak oder Ammoniumionen |
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Stark algizide
Wirkung des Chlordioxid: Vermeidung des Einsatzes von organischen
Bioziden. |
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Im pH Bereich
von 6 bis 10 keinerlei pH Abhängigkeiten in der desinfizierenden
Wirkung |
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positive Wirkung
auf das Hautorgan durch den Sauerstoffüberträger
Chlordioxid (keine Entfettung, kein Geruch,...) |
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Zerstörung
von Schmutz- und mikrobakteriellen Ablagerungen z.B. am Beckenrand
oder in Leitungssystemen. |
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Chlordioxid
besitzt hervorragende bakterizide und bakterostatische Eigenschaften. |
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Neben der germiziden
ist auch die sporizide und viruzide Wirkung von Chlordioxid
ausgezeichnet. |
Wirtschaftliche Vorteile:
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Chlordioxid
ein sehr preiswertes Desinfektionsmittel |
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Durch oxidative
Zerstörung des gebundenen Chlors und Reduzierung der
THM Gehalte Verminderung des Frischwasserzusatzes (in der
Regel Halbierung der Rückspülungen/Zeiteinheit),
Wasser- und Energieverbrauch werden erheblich reduziert |
Fazit:
Chlordioxid ist die Alternative
für kostensparende Desinfektion. Es lässt sich technologisch
hervorragend in die Prozessanlagen integrieren, da es automatisch
gemessen und geregelt werden kann. Im Bereich der Desinfektion und
im Wasser-, Abwasserbereich sind sehr große Einsparungen möglich,
bei gleichzeitiger Erhöhung der Betriebssicherheit und Schonung
der Umwelt. |
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